Ledersattel fürs Rennrad

Speziell für Rennräder und den sportlichen Einsatz gibt es viele verschiedene Modelle von Brooks. Grundsätzlich gilt: Je schmaler der Sattel und je härter das Leder, desto sportlicher das Einsatzgebiet. Wer außerdem auf das Gewicht achtet, sollte das jeweilige Modell in der Titan Variante kaufen. Bei diesen Sätteln ist das Gestell aus Titan gefertigt und somit leichter und stabiler als die normalen Stahlmodelle. Natürlich sind diese Varianten etwas teurer als die Standardausführungen.

Sportlichkeit versus KomfortLedersattel fürs Rennrad

Besonders die super-sportlichen und schmal geschnittenen Modelle, wie der Swift, der Colt und auch der Team Pro, haben ein sehr dickes und hartes Leder. Das erschwert das Einfahren natürlich deultich, denn man benötigt wesentlich mehr Kilometer um das Leder weich zu sitzen. Diesen Prozess kann man aber etwas beschleunigen, indem man den Sattel zunächst mit flüssigem Klauenöl einweicht. Siehe hierzu auch die Beschreibung im Artikel Ledersattel einfetten.

Ledersattel fürs Rennrad – Die besten Modelle

Team Pro

Der klassische Rennsattel von Brooks ist seit über einem halben Jahrhundert im Programm. Es gibt ihn als Classic, Imperial und S. Außerdem in den Sonderformen Chrom und Titan. Der Team Pro ist aus härterem Leder als zum Beispiel der B17 und die Citybike-Modelle gefertigt, etwas schmaler geschnitten und sieht wirklich sehr gut aus. Er eignet sich für den sportlichen Einsatz.

Colt

Der Colt wurde erstmals Ende der 70er Jahre produziert und trägt auch deutlich die Designhandschrift dieser Epoche. Dies macht ihn aber nicht nur für Retrobikes interessant, denn durch seine Form ist er zum Beispiel auch bei Long-Distance-Fahrern sehr beliebt. Auch der Colt eignet sich durch sein hartes Leder und den schmalen Schnitt vor allem für den sportlichen Einsatz.

Swift

Der Swift ist ein weiteres wunderschönes Modell von Brooks und der erste Rennsattel der Firma, der nach modernen Maßstäben entwickelt wurde. Es gibt ihn in einer Steel-, Chrome- und Titan-Variante. Der Swift eignet sich vor allem für den sportlichen Einsatz auf Rennrädern, aber auch für Tourenräder mit einer eher sportlichen Sitzposition. Er wird in den klassischen Farben Schwarz, Honig und Braun ausgeliefert.

Cambium C15

Der Cambium ist die neuste Entwicklung aus dem Hause Brooks: Ein Ledersattel ohne Leder! Die Sitzfläche besteht aus Naturkautschuk und ist mit Biobaumwolle überzogen. Die Sitzeigenschaften sind dabei denen eines eingefahrenen Ledersattels sehr ähnlich. Mit einem großen Unterschied: Der Cambium ist wartungsfrei und muss weder gefettet noch eingeritten werden. Außerdem kann ihm Nässe nicht anhaben! Der C15 folgt dabei den Formen des klassischen B15 Swallow aus Leder. Besonders auf modernen Rennrädern macht dieses Modell eine ausgezeichnete Figur!

B15 Swallow

Der B15 Swallow ist der schlankste Sattel in diese Reihe. Er ist ein weiterer formschöner Klassiker von Brooks und besonders für eine sehr sportliche Anwendung entwickelt. Wer aufs Gewicht achtet sollte außerdem zum „Titan“-Modell greifen. Dieses ist mit 370g ein wirkliches Leichtgewicht unter den Ledersätteln. Wie alle Brookssättel, kommt er in verschiedenen Farben und ist nach höchsten Qualitätsansprüchen gefertigt.

B17 Narrow

Die schmalere Variante des B17 ist vor allem für sportliche Anwendungen geeignet. Das dünnere Leder lässt sich dabei schneller einfahren und wird mit der Zeit weicher als bei den anderen Modellen in dieser Liste. Wer lieber etwas mehr Sitzkomfort haben möchte und dafür eine etwas weniger sportliche Optik in Kauf nehmen kann, ist mit dem B17 Narrow gut beraten.


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